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Madeira - Blumeninsel im Atlantik

Rund vier Flugstunden von Deutschland und knapp 1.000 Kilometer vom Mutterland Portugal entfernt, liegt das Eiland Madeira – die "Blume des Ozeans", "Insel des ewigen Frühlings".

Überall erschnuppert der Besucher die betörenden Düfte von Orchideen und Rosen, schwelgt in der Farbenpracht von Strelitzie und Weihnachtsstern. Mehrere Tage würde es dauern, die zahlreichen Parks und Gärten der Blumeninsel zu besuchen, und dann hätte man noch nicht die tiefen Schluchten, grünen Berge und einzigartigen Küstenlinien der Vulkaninsel gesehen.

Schon die ersten Touristen im 19. Jahrhundert wussten das milde Klima auf der Insel zu schätzen. Engländer gehörten damals zu den ersten Besuchern auf Madeira und sind heute, mit den Deutschen zusammen, die größte Gruppe der Touristen.

Die Engländer waren es auch, die tropische und subtropische Pflanzen auf der Insel ansiedelten. Deren üppiger Blütenpracht verdankt Madeira heute den Namen "Blumeninsel im Atlantik".

Naturliebhabern hat Madeira besonders viel zu bieten. Bergwanderungen auf den Höhen der schroffen Gebirge oder bequeme Touren entlang der Levadas. Dieses Bewässerungsnetz, das sich über die gesamt Insel erstreckt, gehört zu den Attraktionen der Insel. Aber auch schwer zugängliche Schluchten, kleine, entlegene Dörfer und gigantische Steilküsten haben ihren Reiz. Madeira, die schöne Wilde! Ganz zu schweigen von alten Bräuchen und ländlichen Festen mit Folklore, Wein und den typischen Gerichten der Insel.