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por favor, não

oder wie wir Deutschen sagen würden: Bloß nicht!

Levadas "säubern"
Madeiras Bewässerungssystem unterliegt komplizierten Regeln. Jeder Bauer zahlt für eine gewisse Levadazeit, außerhalb dieser blockiert er den Zugang zu seinen Kanälen mit Steinen oder alten Kleidern. Entfernen Sie niemals solche vermeintlichen Verschmutzungen in den Levadas, sonst bringen Sie das ausgeklügelte Verteilersystem durcheinander.

Achtlos mit Feuer umgehen
In den Sommermonaten trocknet die Vegetation selbst auf der sonst reichlich feuchten Insel oft stark aus. Eine achtlos weggeworfene brennende Zigarette oder ein unsachgemäßes Grillfeuer können dann eine Brandkatastrophe auslösen. Vor allem im dünn besiedelten Westen Madeiras lodern fast jedes Jahr großflächige Brände, mitunter noch kräftig angefacht durch starken Wind.

Distanzen unterschätzen
In Kilometern gemessen weist Madeira keine großen Entfernungen auf. Doch immer wieder müssen Schluchten und Berge überwunden werden. Zwar nimmt die Zahl der Tunnel ständig weiter zu, aber vielerorts gilt es noch, sich auf schmalen, steilen, kurvigen Sträßchen zum Ziel zu winden. Nebel, Wegsperrungen, Felsbrocken (es kommt gerade nach Regentagen immer wieder zu Steinschlag!) oder behäbige Baufahrzeuge stellen oft weitere Hindernisse dar. Planen Sie deshalb stets reichlich Zeit für ihre Ausflugsfahrten ein.

Stöckelschuhe einpacken
Madeira ist kein Pflaster für Highheels. Steile Anstiege und Kopfsteinpflaster machen selbst in Funchal den Bummel zu einem sportlichen Akt. Geben Sie also Sneakers den Vorzug vor Riemchensandalen oder Pumps mit Bleistiftabsätzen. Und bei Wanderausflügen sollten Sie unbedingt knöchelhohe Stiefel mit gutem Sohlenprofil tragen. Die Wege sind mitunter sehr schmal und ausgesetzt, selten gepflegt oder gar gesichert, oft besteht Rutschgefahr.